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Sachverständigenrat für Umweltfragen


Zum Entwurf des Klimaschutzplans 2050

Cover Zum Entwurf des Klimaschutzplans 2050  Kommentar zur Umweltpolitik Nr. 18

Im Rahmen des begleitenden Beteiligungsverfahrens hat der SRU den am 6. September vorgelegten Entwurf des Klimaschutzplans 2050 kommentiert. Grundsätzlich begrüßt er die im Klimaschutzplan angelegte langfristige Rahmensetzung bis 2050, da hierdurch Richtungssicherheit für die notwendigen Investitionen in die Dekarbonisierung des Wirtschaftssystem geschaffen werden kann. Allerdings vermisst der SRU ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zu einem Emissionsreduktionsziel von 95%. Um das Paris-Abkommen auf nationaler Ebene angemessen umzusetzen, darf Deutschland nicht hinter dieses Ziel zurückfallen. In seiner derzeitigen Fassung wird der Klimaschutzplan 2050 eine solche Emissionsminderung nicht erreichen können. Zudem fehlen im Klimaschutzplan Zielkorridore und Zwischenziele für die Verminderung des Treibhausgasausstoßes in den einzelnen Handlungsfeldern. Ziele, Meilensteine und Maßnahmen müssen konkretisiert werden.

Datei ist nicht barrierefrei Zum Entwurf des Klimaschutzplans 2050 (PDF, 429 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Blaue Plakette: unverzichtbarer Schritt hin zu einer nachhaltigen Mobilität

SRU: Screenshot Offener Brief zur Blauen Plakette

Die Frage, wie die gesundheitsschädlichen Stickstoffoxidimmissionen in den Städten gemindert werden können, bleibt hochaktuell. Aus diesem Grund hat sich der SRU in einem offenen Brief an die Bundesumweltministerin, den Bundesverkehrsminister und die Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister der Länder zur Einführung der blauen Plakette geäußert. Der SRU hält diese Maßnahme für unverzichtbar, um die Gesundheitsbelastung durch Stickstoffoxide kurzfristig zu mindern und zu gewährleisten, dass in naher Zukunft die europäischen Immissionsgrenzwerte eingehalten werden können.

Datei ist nicht barrierefrei Blaue Plakette: unverzichtbarer Schritt hin zu einer nachhaltigen Mobilität (PDF, 80 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Prof. Dr. Wolfgang Lucht: Umweltprogramm 2030 als Baustein sozial-ökologischer Erneuerung

Prof. Wolfgang Lucht spricht auf der Präsentation des Integrierten Umweltprogrammes 2013 in Berlin

Am 10.9. präsentierte Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks das Integrierte Umweltprogramm 2030 in Berlin der breiten Öffentlichkeit. Anlässlich der Vorstellung hielt Prof. Dr. Wolfgang Lucht als Vertreter des Umweltrats eine Rede, in der er das Programm als Meilenstein der Umweltpolitik und Baustein einer grundlegenden sozial-ökologischen Erneuerung unserer Gesellschaft begrüßte:

"Das Integrierte Umweltprogramm beruht nicht nur auf einer Betrachtung der ökologischen Belastungsgrenzen, sondern nimmt ebenso die Dimensionen der menschlichen Gesundheit, des sozialen Wohlergehens und der Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftens als Ausgangspunkte. Umsetzung und gesellschaftliche Folgen von Umweltpolitik verlangen in der Sozial- und Wirtschaftspolitik, der Verkehrs-, Agrar- und Baupolitik abgestimmte Maßnahmen."

Die komplette Rede lässt sich hier abrufen.

Die Pressemitteilung des SRU zur Veröffentlichung des Integrierten Umweltprogramms 2030 findet sich hier.

Weiterhin nahm das Ratsmitglied Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung an einem Panel mit dem Thema "Betonwüste mit Elektroantrieb – wie grün ist die Stadt von morgen?" teil. Ein Veranstaltungsbericht findet sich ebenfalls online.

Prof. Dr. Claudia Hornberg neue Vorsitzende des SRU

Prof. Dr. Claudia Hornberg

Auf der konstituierenden Sitzung am 29. August haben die Mitglieder des SRU Prof. Dr. Claudia Hornberg zu ihrer neuen Vorsitzenden gewählt. Stellvertretender Vorsitzender wurde Prof. Dr. Manfred Niekisch. 

zur Pressemitteilung:

Verbandsklage wirksam und rechtskonform ausgestalten:
Stellungnahme zur Novelle des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes

Cover SRU-Stellungnahme: "Verbandsklage wirksam und rechtskonform ausgestalten"

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) begrüßt den vom Bundesumweltministerium vorgelegten Entwurf des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes zur Neuregelung der Klagerechte von Umweltverbänden. In den nun folgenden Beratungen sollten die jetzt vorgesehenen Regelungen keinesfalls abgeschwächt werden. In einzelnen Punkten ist im Gegenteil eine Stärkung der Klagerechte notwendig, auch um völker- und europarechtlichen Verpflichtungen gerecht zu werden. Der SRU hat dazu in einer jetzt veröffentlichten Stellungnahme Vorschläge gemacht.

Datei ist nicht barrierefrei Verbandsklage wirksam und rechtskonform ausgestalten: Stellungnahme zur Novelle des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes (PDF, 466 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Zur Neuauflage der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

Cover Aktuelle Stellungnahme 21 "Zur Neuauflage der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie"

Aktuelle Stellungnahme Nr. 21

2016, 15 Seiten

Datei ist nicht barrierefrei Zur Neuauflage der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (PDF, 435 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

SRU beginnt die Ratsperiode 2016 bis 2020 in neuer Zusammensetzung

v.l. Prof. Dr.-Ing. Vera Susanne Rotter, Prof. Dr. Claudia Kemfert, Prof. Dr. Claudia Hornberg (Vorsitz), Prof. Dr. Manfred Niekisch, Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker, Prof.Dr. Christian Calliess, Dr. Julia Hertin, Prof. Dr. Wolfgang Lucht.


v.l. Prof. Dr.-Ing. Vera Susanne Rotter, Prof. Dr. Claudia Kemfert, Prof. Dr. Claudia Hornberg (Vorsitzende), Prof. Dr. Manfred Niekisch (stellvertretender Vorsitzender), Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker, Prof. Dr. Christian Calliess, Dr. Julia Hertin (komm. Leitung der Geschäftsstelle), Prof. Dr. Wolfgang Lucht.

zur Pressemitteilung

Sachverständigenrat für Umweltfragen übergibt Umweltgutachten 2016 an Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks

Sachverständigenrat für Umweltfragen übergibt Umweltgutachten 2016 an Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks

Das Gutachten, das der SRU-Vorsitzende Prof. Dr. Martin Faulstich überreichte, trägt den Titel "Impulse für eine integrative Umweltpolitik". Mit dem Umweltgutachten 2016 legen die Ratsmitglieder die letzte Veröffentlichung des amtierenden Sachverständigenrats vor. Der von Ministerin Hendricks bereits neuberufene Sachverständigenrat nimmt am 1. Juli 2016 seine Arbeit auf.


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